Produktentwicklung mit dem Kunden

Es sind beeindruckende Zahlen: 450.000 qm Bodenfläche, 150.000 qm Wände und Decken, 250.000 qm Glas- und Fassadenflächen sowie 135 Fahrtreppen. Dies sind die Eckdaten des Reinigungsauftrags, den die GCS, Tochterunternehmen der Fraport AG, an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt zu erfüllen hat. Allein die Dimensionen machen die Aufgabe zu einer Herausforderung.

Gesucht: Ein flexibler Lieferant

Gebraucht wurde jemand, der schnell und flexibel auf die individuellen Wünsche des Dienstleisters für seine ganz speziellen, objektbezogenen Probleme reagieren kann. „Ich brauchte die Unterstützung eines Herstellers, der zur Not für mich fünf Mopps macht, wie ich sie haben will, oder einen individuellen Reinigungswagen zusammenstellt und diesen Wunsch nicht gleich an große Abnahmemengen knüpft“, verdeutlicht Hans-Ulrich Schröter, Geschäftsführer der GCS, sein Anliegen sehr plastisch. Während seiner Tätigkeit in Berlin hatte er sehr gut mit der VERMOP Salmon GmbH zusammengearbeitet. Deshalb wandte er sich an den Wertheimer Hersteller mit dem Anliegen, für den Frankfurter Flughafen und die GCS gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.

Ehrgeiziges Ziel: Referenzobjekt

Ziel war es Maßnahmen zu ergreifen, die trotz Kostenersparnis nicht nur den Status quo der Reinigungsleistungen gewährleisten sollten, sondern wenn möglich, die Reinigungsqualität noch zu verbessern und das Image der GCS aufzupolieren. „Das ehrgeizige Ziel hieß: Der Frankfurter Flughafen soll innerhalb Europas zum Referenzobjekt werden, nicht nur was die Sauberkeit und den Reinigungsstandard betrifft.“ Gemeinsam wurde eine Standortbestimmung vorgenommen: Wie präsentierte sich die GCS bisher und wie sollte sie in Zukunft auftreten? Wie kann man die Außenwirkung der GCS durch ein bestimmtes Equipment verbessern, das zudem dabei hilft, wirtschaftlicher zu arbeiten ohne Qualitätsverluste.

Elektro-Systemwagen „verkürzt“ die Wege

Es kristallisierte sich schnell heraus, dass eines der Hauptprobleme für die GCS-Mitarbeiter die langen Wege am Flughafen waren. Ließen sich diese unproduktiven Zeiten reduzieren, würden auch die Kosten deutlich sinken. Als Lösung bot sich ein Equipe Reinigungswagen mit Elektroantrieb. Mit ihm war das Reinigungspersonal nunmehr in der Lage, gerade bei weiten Strecken im Objekt die Reinigung einfacher und kraftsparender zu erledigen. Pro Nachtschicht konnten täglich 4 Stunden eingespart werden. In der Sichtreinigung spart GCS dadurch zwei Mitarbeiter in der Früh- und Spätschicht ein, die nun für Extraarbeiten eingesetzt werden können.

Qualität gesteigert

„Das neue Equipment hat sehr dazu beigetragen, dass wir unser Kosteneinsparungsprogramm durchziehen konnten“, berichtet Schröter. „In meiner über zwanzigjährigen Laufbahn ist es erstmals geglückt, trotz einer drastischen Kostenreduzierung die Qualität sogar zu steigern.“

Hans-Ulrich Schröter, Geschäftsführung der GCS

„Ich brauchte die Unterstützung eines Herstellers, der zur Not für mich fünf Mopps macht, wie ich sie haben will, oder einen individuellen Reinigungswagen zusammenstellt(...). Das neue Equipment hat sehr dazu beigetragen, dass wir unser Kosteneinsparungsprogramm durchziehen konnten.“

Quelle: Rationell Reinigen